ASTUTE war ein dreijähriges Projekt im Rahmen des Aktionsbereichs STEER des Programms Intelligente Energie Europa (IEE). Die Zielsetzung des Projekts war die Erhöhung der Anzahl der Wege, die in Stadtgebieten zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt werden.
Die Erhöhung des Prozentsatzes der Wege, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt werden, führt eindeutig zu einer Reduzierung der CO2-Emissionen. ASTUTE war in sechs städtischen Regionen tätig: Budapest, Dublin, Granada, Graz, London und Syrakus. Im Mittelpunkt stand die Veränderung von Verhaltensweisen durch den Einsatz von „weichen Maßnahmen" (Ausbildung, Schulung und Öffentlichkeitsarbeit). Mit ASTUTE konnten die organisatorischen Hindernisse überwunden werden, die einer stärkeren Nutzung der Fortbewegung zu Fuß oder mit dem Fahrrad im Wege standen. Dies wurde in Systemen mit verschiedenen Arten der Politikgestaltung und Entscheidungsfindung erreicht, und zwar über die Bereitstellung und Nutzung von praktischen Lösungen sowohl im öffentlichen als auch im privaten Bereich. Zusätzlich wurden im privaten Bereich über die Entwicklung von Arbeitswegplänen (Mobilitätsplänen) Maßnahmen erprobt.
Das ASTUTE Projekt:
- Bestimmte die 10 Hindernisse für die Fortbewegung zu Fuß und per Fahrrad
- Entwickelte das ASTUTE Best-Practice-Toolkit zur Überwindung dieser Hindernisse
- Setzte mit der Methode in Gemeinden und an Arbeitsplätzen Maßnahmen um, darunter
- Fahrradschulungen für Kinder
- Innovative Stadtpläne für Fußgänger
- Neue bewusstseinsbildende Methoden
- Veranstaltungen und Wettbewerbe
- Schulte fünf ASTUTE Vertreter zur Verbreitung der Best Practice im Bereich des Mobilitätsmanagements in neuen Mitgliedsstaaten.
- Entwarf Dutzende von neuen Arbeitswegplänen (Mobilitätsplänen) für Organisationen und reduzierte dementsprechend die CO2 Emissionen







